Elisabeth Schubert und Thomas Busch gründeten SOUNDSHAKE im April 2007.Was bedeutet SOUNDSHAKE für Dich?
Elisabeth Schubert: SOUNDSHAKE, das ist eine Gruppe von jungen Leuten, die die Musik lieben. Für mich ist die Vielfalt der Musik, die wir machen, das Herzstück, das zentrale Element unserer Musikalität. Mir geht es vor allem um die Begeisterung und um die Genauigkeit dabei, zwei Voraussetzungen, um mit einem motivierten Laien-Ensemble kontinuierlich besser zu werden. Unsere Arrangements sind größtenteils von uns selbst geschrieben. Wir wollen Songs erklingen lassen, die man nicht oft hört, auch bei anderen A-cappella-Formationen nicht.
Und für Dich, Thomas?
Thomas Busch: Ich habe vor ein paar Jahren die A-Cappella-Gruppen an amerikanischen Colleges kennengelernt: Zehn bis sechszehn Männer und Frauen singen Pop und Jazz A-cappella und füllen ganz große Säle. Da ich eher vom A-cappella singen in kleineren Gruppen kam und es eine solche Bewegung bei uns noch kaum gibt, war ich fasziniert, was man mit Chören noch so alles machen kann. Daraus ist dann das Konzept vom SOUNDSHAKE entstanden: Vier bis acht Stimmen, fast instrumentale Arrangements auf Scat-Silben, ein groovender Bass und oft auch eine griffige BeatBox. Ja, und dann noch die tollen Sängerinnen und Sänger…
Elisabeth Schubert studierte Englisch und Musikwissenschaft in Berlin. Sie ist der Berliner Chorszene langjährig verbunden und arbeitet im Musikmanagement. Nach klassischem Klavierunterricht und einer fundierten musiktheoretischen Ausbildung liegen ihr das Arrangieren für A-Cappella-Chor, Jazzgesang, Jazzklavier, Swing und der steinige Weg zum echten Groove sowohl theoretisch als auch praktisch am Herzen.
Thomas Busch hat eine Ausbildung zum Musiklehrer an der Universität der Künste gemacht und auch in England und den USA studiert. Neben dem Pop und Jazz in Chor und Sextett singt er auch gelegentlich mal im Opernchor oder Konzertprojekten. Tagsüber arbeitet Thomas in einer Stiftung an Schulreformen und forscht ein wenig an der Universität Bremen.



